Lehre

Themen

  • Landschaftsgestalt, Landschafts- und Raumentwicklung,
  • Wahrnehmung und Deutung der Landschaft (Bild und Realität)
  • Phänomene und Dynamiken zwischen Stadt und Land, Vergleiche
  • Urbane Phänomene (z.B. Megacities, Megaurbane Landschaften) – Theorien und Beispiele der Produktion von Raum – historisch bis heute, im nationalen und internationalen Kontext
  • Kulturen und Stadtentwicklung
  • Analysen aus planerischer, gestalterischer und sozialwissenschaftlicher Sicht
  • Vermittlung unterschiedlicher Methoden und Techniken

Gesellschaft und Umwelt

Vorlesung im WS 2011/12 - FB06.021

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B) Teilmodul Soziologie von Raum, Ort und Landschaft (Kost)

Das Teilmodul behandelt sozialwissenschaftliche Grundlagen der Architektur und Planung.

Vermittlung sozialwissenschaftlicher Grundlagen der Architektur und Planung. Dazu zählen u.a. Prozesse der Modernisierung und ihre Konsequenzen auf die Raumnutzung, Raumwahrnehmung und die Veränderung des Verhältnisses von Stadt und Land. Wir werden wir uns mit dem Zusammenhang von Zivilgesellschaft, informellen und sozialräumlichen Prozessen und den Konsequenzen politischer Entscheidungen für die Planung und Transformation des Raumes beschäftigen.

Migration als Ressource der Stadtentwicklung

Projekt im WS 2011/12 - FB06.503

In diesem Projekt wollen wir uns mit unterschiedlichen Formen, Möglichkeiten und Schwierigkeiten der Integration von MigrantInnen beschäftigen. Welche kulturellen Muster prägen unser Leben und das der MigrantInnen? Welche Lebens- und Alltagsrituale prägen unsere Gesellschaft und werden zugleich als Status Quo und Maßstab für eine gelungene Integration benannt?

Im SoSe 2011 wurden in diesem Projekt grundlegende Analysen sowohl in theoretischer Hinsicht als auch räumlich verortet in der Kasseler Nordstadt angefertigt. Dabei sind wir davon ausgegangen, dass jeder Mensch durch seine kulturelle Herkunft und sein Handeln Strukturen, Symbole und Ordnungssysteme entwickelt oder anders gesagt, seine Wohnumgebung/sein Quartier mehr oder weniger prägt.

Auf dieser Grundlage wollen wir im WiSe sowohl mit baulich-räumlichen Antworten als auch mit tiefer gehenden sozialräumlichen Studien auf die Bedürfnisse, Alltagssituationen und -handlungen der MigrantInnen eingehen. Wie kann sich das Thema „Migration als Ressource der Stadtentwicklung“ in einer Stadt wie Kassel entfalten? Welche Voraussetzungen müssen dafür geschaffen werden, um die Kulturtätigkeit der MigrantInnen als eine Ressource für die Stadtentwicklung zu entdecken und zu entwickeln? Methodisch wollen wir uns dieses Feld durch Textarbeit, der Entwicklung von Handlungskonzepten und baulich-räumlichen Konzepten erschließen. Ziel ist es, aus dem erarbeiteten Material mögliche Potenziale für eine konkrete Stadt(teil)entwicklungspolitik aufzuzeigen und diese konzeptionell zu entwickeln.