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Im Rahmen der Veranstaltungsreihe über "Grünen Extraktivismus" und Proteste gegen Bergbauprojekte in u.a. Bosnien und Serbien zeigen wir in Kooperation mit ZBOR und der Global Labour University den Film "Flotacija".

Im serbischen Majdanpek wird eine Kultur, die historisch für magische Praktiken und übernatürliche Wesen bekannt ist, von einer immer größer werdenden Kupfermine zerstört. Die Mine ist ein Lebensspender und -nehmer und von zentraler Bedeutung für die regionale Wirtschaft, stellt jedoch eine große Bedrohung für die traditionellen Bräuche der lokalen Vlach-Bevölkerung dar, einer ethnischen Minderheit auf dem Balkan, die oft stigmatisiert und übersehen wird. Die Verschmutzung ist so schwerwiegend, dass sie sogar die Drachen vertreibt, die angeblich in den Wäldern leben. Von diesen Konflikten zwischen Natur/Tradition und Industrie/Moderne erzählt der Dokumentarfilm anhand des Lebens einer Familie.

Untertitel auf Deutsch und Englisch.

Am Sonntag, 04.Mai um 11 Uhr im Filmladen Kassel.

Weitere Infos zum Film.

Zum Trailer.

Eintritt frei

Arnold-Bode 8 / Raum 0113/0114, Campus Holländischer Platz

The language of discussion will be English/Die Diskussion wird auf Englisch stattfinden.

Mining projects are on the rise in the Balkans, especially in Serbia and Bosnia-Herzegovina. They are advertised as projects for green development of impoverished deindustrialized peripheries of the European Union. However, given the power imbalances between the capitalist European core countries and the post-Yugoslav region and the power imbalances between local political and economic elites on the one hand and workers on the other, the reality of extractivist projects looks different. Only a small share of the produced wealth remains in the region, whereas forests, water and agricultural soil are damaged. Throughout the Balkans, protest movements against authoritarian extractivism in the name of green transition have emerged, most visibly in Serbia against lithium mining, but the resistance is broader and it is growing. It is this conflictual and contradictory tension, that we want to engage with in our panel discussion.

Moderation: Aleksandra Draganic (Global Labour University)

Panel discussants: Activists from Serbia and Bosnia-Herzegovina, Carla Noever Castelos, (Universität Kassel), Edlira Xhafa (GLU Online Academy) and others (tba)

Ort: UNI:lokal, Wilhelmsstraße 21, 34117 Kassel

Beginn: 18 Uhr

Referentinnen:

Feline Tecklenburg ist Politökonomin für die sozial-ökologische Transformation mit einem Schwerpunkt auf der Verbindung von Ökonomie und Care(-Arbeit). Sie ist Mitgründerin und geschäftsführende Co-Vorständin der postpatriarchalen Denk- und Handlungswerkstatt Wirtschaft ist Care.

Silvia Habekost ist aktiv bei ver.di, Pflegerin und Teil der Berliner Krankenhausbewegung. Es gibt zahlreiche Artikel und Interviews von und mit ihr, zuletzt beispielsweise im Januar 2025: »Wir arbeiten bis zur Belastungsgrenze und auch darüber hinaus.« (Surplus Magazin)

Moderation: Pia Schirrmeister (Promotionskolleg JUST)

The event will take place in English/Die Veranstaltung findet auf Englisch statt.

Beginn: 12 Uhr

Ort: Nora-Platiel-Straße 6 / Raum 0211

Vortrag von Prof. Karen Soldatic (Canada Excellence Research Chair in Health Equity and Community Wellbeing; Professor, School of Disability Studies - Toronto Metropolitan University): "Eugenics, disability and the politics of death in post-Covid settler colonies states".

Mit einem Kommentar von Dr. Sarah Karim (Vertretungsprofessorin für Soziologie und Politik der Rehabilitation, Disability Studies, Universität Köln): "Eugenic continuities through the lense of (de)commodification, neoliberalism and austerity"

Moderation: Prof.Dr. Marianne Hirschberg (Universität Kassel)

Wann? 10.Juli um 18 Uhr

Wo? Arnold-Bode-Straße 12, Hörsaal 4

Die Filmvorführung wird gerahmt durch zwei jeweils 15-minütige Inputs:

  • Recht auf Stadt Kassel
  • Evelyn Riemer,  Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Fachgebiet Ökonomie der Stadt- und Regionalentwicklung der Universität Kassel: „Zu einem blauen Himmel über der Ruhr? Nachhaltige Transformation aus Sicht der Stadt- und Regionalökonomie“ (Autorinnen: Prof. Dr. Anna Growe/Evelyn Riemer)

JUST lädt ein zum gemeinsamen Filmschauen: Das Ruhrgebiet ist seit Jahren eine Region, in der sich verschiedene Dimensionen von Transformation überschneiden und Menschen mit den Herausforderungen einer post-industriellen Entwicklung umgehen müssen. Der Dokumentar-Film "Das Gegenteil von Grau" begleitet verschiedene Initiativen und Personen dabei, diesen Umgang von unten zu suchen.

„Brachflächen, Leerstand, Anonymität, Stillstand – nicht alle zwischen Dortmund und Duisburg wollen sich damit abfinden. Im Gegenteil. Immer mehr Menschen entdecken Möglichkeiten und greifen in den städtischen Alltag ein. Ein Wohnzimmer mitten auf der Straße, Nachbarschaft, Gemeinschaftsgärten. Stadtteilläden, Repair Cafés und Mieter*inneninitiativen entstehen in den Nischen der Städte – unabhängig, selbstbestimmt und gemeinsam. Das Gegenteil von Grau zeigt unterschiedliche Gruppen, die praktische Utopien und Freiräume leben und für ein solidarisches und ökologisches Miteinander im urbanen Raum kämpfen.“

Dokumentarfilm von Matthias Coers und Recht auf Stadt Ruhr (2017), 90 Minuten

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