Donnerstag, 23.05.2024

Bild: Azize Avci-Maraslioglu

Programmübersicht für Donnerstag, 23.05.2024

Hier finden Sie die Veranstaltungsübersicht für Donnerstag. Für weitere Informationen klicken Sie bitte auf das Plus. Beachten Sie bitte die jeweiligen Anmelderegularien.

!WORKSHOP ENTFÄLLT!

Verantwortliche: Skadi Brandt und Lea Köhler

Zeit: Do. 10.00-12.00 Uhr 

Ort: Nora-Platiel 8, Raum 0422

Abstract: Ob sichtbar oder nicht-sichtbar, Personen mit Behinderungen sind ein Teil unserer Gesellschaft, der mit vielen Barrieren konfrontiert ist und oft übersehen wird. In unserem Workshop werden wir uns diese Barrieren genauer anschauen, um so ein inklusiveres Miteinander zu schaffen. Hierbei wird der Fokus auf eine inklusive Lehre gelegt.

Zeitlicher Umfang: zwischen 70–80 Minuten

Raumausstattung: Beamer

Gruppengröße: 5-30 Teilnehmer:innen

Nähere Auskünfte und Anmeldung unter: gender.lehre@uni-kassel.de

 

Verantwortliche: Anna Eisenträger und Jörg Mayer (Arbeitskreis Kritische Kreative Pädagogik) 

Zeit: Do. 10.00-13.00 Uhr

Ort: Studio (ehem. Förderdiagnostische Werkstatt)

Abstract: Das Wirtschaftssystem der (sozialen) Marktwirtschaft steht in konkreten Widersprüchen zum politischen System der (repräsentativen) Demokratie in Deutschland (Schroeder & Vaut, 2011: z. B. universelle Rechte vs. soziale Ungleichheit), wobei wohlfahrtsstaatliche Maßnahmen u.a. als Korrektiv dienen sollen.

Anknüpfend an die gewerkschaftliche Debatte um "Wirtschaftsdemokratie" (Fritz Naphtali, 1928; ver.di AG, 2015) forschen wir im Workshop innerhalb des Spannungsfeldes von Wirtschaft und Demokratie. Zusätzlich wollen wir die Rolle des Bildungssystems in unserer Gesellschaft berücksichtigen und fragen, inwiefern diese Debatte für Bildungsprozesse relevant sein könnte.

Es sollen Fragestellungen der Teilnehmer:innen im Mittelpunkt stehen, die im Austausch mit eingeladenen Referent:innen bearbeitet werden können. Wir bemühen uns um spannende Sprecher:innen aus kollektiven geführten Wirtschaftsformen sowie aus politischen beziehungsweise gewerkschaftlichen Kontexten.

Möglich und gewünscht ist, im Vorfeld Fragen, Beiträge oder Literaturvorschläge einzureichen, um einen kollektiven Lernprozess anzuregen [keine Vorgaben für die Einreichung, max. 100 bis 120 Wörter, Beiträge und Literaturvorschläge bis spätestens 13.5., Werbung für Workshop im Rahmen der Demokratiewoche und über eigene Kanäle].

Für nähere Auskünfte, Anmeldung & Literaturvorschläge: uk063421@uni-kassel.de

 

Verantwortliche: Claudia Roßkopf

Zeit: Do. 12.00-14.00 Uhr

Ort: Möncheberg 1, Raum 1012

 

Verantwortliche: Team Demokratiewoche

Zeit: Do. 14.00-17.00 Uhr

Ort: Nora Platiel-Straße

Demokratische Initiativen aus Kassel (und Umgebung) stellen sich vor

mit Lehrenden und Studierenden des Kernstudiums

Moderation: Hedda Bennewitz

Verantwortliche: Team Demokratiewoche

Zeit: Do. 15.00-16.30 Uhr

Ort: Seminarraum 4-5 im Campuscenter [Hörsaal 5 als Ausweichmöglichkeit]

Das Kernstudium ist ein Spezifikum der Universität Kassel seit ihrer Gründung. Darüber, was der Kern des Kernstudiums ist, herrscht seither keine Einigkeit. Die Podiumsdiskussion greift diese Frage auf und möchte statusgruppenübergreifend ins Gespräch darüber kommen, welches Kernstudium wir an der Universität Kassel wollen. Was wünschen sich Lehrende und Studierende für ein demokratisches Miteinander? Welche Rolle spielt das Kernstudium für Festigung und Verteidigung einer demokratischen Bildungs- und Schulkultur? Was scheint uns im Kernstudium bewahrenswert – und was sollte sich möglicherweise ändern?

 

Verantwortliche: Seminar ‘Entwicklung des Bildungssystems im Kalten Krieg’ & Anne Rohstock

Zeit: Do. 15.00-17.00 Uhr

Ort: Arnold-Bode-Straße

 

‚Öffentliche Verwaltung und die NS-„Euthanasie“-Verbrechen. Eine Bestandsaufnahme unter Berücksichtigung des Umgangs mit nationalsozialistischen Verbrechen nach 1945‘

Verantwortliche: Simone Nickel

Zeit: Do. 16.00-16.45 Uhr

Ort: Arnold-Bode 12, Hörsaal 5, Raum 0506

Abstract: Die Veranstaltung gibt einen Überblick über die verschiedenen Phasen der nationalsozialistischen Krankenmorde. Dabei liegt der Schwerpunkt der Beteiligung der Verwaltung. Am Beispiel des Landeswohlfahrtverbands Hessen (LWV) als Rechtsnachfolger des Bezirksverbandes, der Träger der Tötungsanstalt Hadamar zwischen 1941 und 1945 war, kann der Wandel im Umgang mit den NS-Verbrechen aufgezeigt werden. Gleichzeitig werden Quellen wie der Schriftverkehr des damaligen (1937-1945) Anstaltsdezernenten Bernotat zur Veranschaulichung herangezogen.